yoshinkan dojo

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Moto-ha yôshinryu Geschichte

Moto-ha yôshinryu ist ein Zweig der Schule Hontai yoshinryu Takagi ryu Jûjutsu.
Diese Stilrichtung wurde von einem Samurai mit Namen Takagi Oriemon Shigetoshi (1635-1711) gegründet. Seit dieser Zeit wird die Ryu in ungebrochenen Linie an Lehrern bis heute weitergegeben.

Mein Lehrer Yasumoto Akiyoshi (geb.1933) ist Inhaber der höchsten Lehrerlizenz (Menkyo Kaiden) sowie 8.Dan Kyoshi im Hontai yoshinryu Takagi ryu.
Yasumoto sensei erhielt diese Dokumente 1982 vom 17. Oberhaupt der Schule Minaki Saburoji Masanori (1909-1988)

Des Weiteren lernte Yasumoto sensei zusammen mit seinem Trainingskollegen Kanazawa Akira von dessen Vater Kanazawa Ichizu und von Tsutsui Tomotaro, beides ebenfalls hochrangige Lehrer des Stils und Schüler des 16.Sôke Kakuno Hachiheita.
Yasumoto sensei, Kanazawa sensei und Sato sensei führten lange Zeit als Hauptlehrer den Unterricht im Hombudojo Japan unter dem 18.Sôke Inoue Tsuyoshi.

1999 gründete Yasumoto Akiyoshi die Moto-ha yôshinryu als Zweigschule der Hontai yoshinryu Takagiryu.
Da sowohl Kanazawa sensei als auch Sato sensei nicht mehr leben und die Hontai yoshinryu inzwischen vom 19. Sôke Inoue Kyoichi geführt wird ist Yasumoto sensei der Letzte Lehrer aus seiner Generation, der die Lehren seiner Lehrer weitergeben kann.
Er steht in der 18. Generation der Hontai Takagi yoshinryu und gilt als Ryuso (Begründer) und 1. Sôke (Oberhaupt) seines Zweiges der Tradition.

Die Generationslinie der Schule finden Sie hier. Stammbaum pdf



Das Ausbildungsprogramm der Moto-ha yôshinryu beinhaltet :

- Jûjutsu (flexible Technik),
waffenlos; waffenlos gegen Messer, waffenlos gegen Schwert.

- Bojutsu (Stocktechnik),
beinhaltet Rokushakubo (180 cm Stock) und Hanbo (90 cm Stock ).

- Kenjutsu (Schwerttechnik),
beinhaltet Kodachi (Kurzschwert) und Katana (Langschwert)

Jûjutsu, der Kern der Moto-ha yôshinryu besteht aus 6 Teilbereichen auch Jûjutsu Roppo genannt.

Diese sind im einzelnen:
Gyaku (Gelenkmanipulation/ Hebel);
Nage (Würfe);
Ate (Schläge);
Shime (Würger);
Toritsuke (Fesseltechniken);
Katsu (Wiederbelebung/Erste Hilfe).

Moto-ha yôshinryu Jûjutsu nutzt formale Techniksequenzen genannt Kata um das Basiswissen der Schule weiterzugeben. Solche Partnerkata werden in fast allen Koryu (alte Schulen) als hauptsächliches didaktisches Unterrichtsmittel verwendet. Das regelmäßige Trainieren der Kata führt zu verschiedenen Henka (Variationen der Grundtechniken) und Kampfscenarios in denen der Schüler die erkannten Prinzipien flexibel einsetzen muss.

Die Hauptprinzipien der Schule sind folgende:

Tenouchi (Griff/ Handkoordination)

Kuzushi (Gleichgewichtsbruch)

Tai Sabaki (Körperbewegung)

Moto-ha yôshinryu Jûjutsu in Deutschland

Ich bin seit 2001 Schüler von Yasumoto Akiyoshi.
Im Jahre 2003 erhielt ich die Erlaubniss zu unterrichten und den Namen Yoshinkan Dojo für meine Schule.

Allerdings konnte ich erst 2004 mein Dojo offiziell eröffnen.
Das Yoshinkan Dojo ist Hombu-dojo (Hauptquatier) der Moto-ha yôshinryu für gesamt Deutschland.
Damit sind wir eine der wenigen Schulen für autentisches japanisches Koryu - Jûjutsu in Deutschland.

Es ist mir eine Freude diese Ausbildungssystem an meine Schüler weiterzugeben.

Kinder lernen natürlich eine ihrem Alter entsprechende Version der Schule.

Sollten Sie bereits eine Kampfkunst/Kampfsportschule betreiben und Interesse an traditionellem Jûjutsu/Waffentechniken haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.
Ein entsprechendes Seminar lässt sich bestimmt arrangieren.